Kurzprogramm

Was wir wollen...

Kurzprogramm der Bundesvereinigung LIBERALE MÄNNER

Präambel des Kurzprogramms der Bundesvereinigung LIBERALE MÄNNER

Die Liberalen Männer verstehen sich als Vorfeldorganisation der Freien Demokratische Partei (FDP). Die FDP ist eine Partei, die sich für Freiheit, Demokratie und Gleichberechtigung einsetzt. Letzteres bedeutet, dass die Interessen von Frauen und Männern gleichermaßen berücksichtigt werden. Derzeit existiert ein Verein, die Liberalen Frauen, der politische Interessen für Frauen vertritt. Jedoch gab es bisher bedauerlicherweise weder bei der FDP noch bei einer der im Bundestag vertretenen Parteien eine Gruppe, welche die Interessen von Männern vertritt.

Die Bundesvereinigung LIBERALE MÄNNER steht für eine ganzheitliche, moderne Geschlechterpolitik, wonach es tatsächliche Gleichberechtigung nur geben kann, wenn die berechtigten Anliegen beider Geschlechter berücksichtigt sowie Benachteiligungen thematisiert und beseitigt werden.

Auch um auf die tatsächliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern, Müttern und Vätern, Mädchen und Jungen hinzuarbeiten, wollen die Mitglieder der Bundesvereinigung LIBERALE MÄNNER die im Folgenden genannten Ziele erreichen:

A) Konsequente Umsetzung des Artikels 3 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland und des Artikels 2 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen.

B) Benachteiligungen von Jungen, Männern und Vätern sind geschlechterpolitisch zu thematisieren und auf deren Beseitigung ist hinzuwirken.

C) Jungen-, Männer- und Väterfeindlichkeit ist entgegen- und auf deren Beseitigung hinzuwirken.

Die 12 Punkte des Kurzprogramms der Bundesvereinigung LIBERALE MÄNNER

1. Gleichberechtigung statt nur Frauenrechte Art. 3 Abs. 3 des Grundgesetzes muss konsequent angewandt werden. Menschenrechte müssen sowohl für Frauen wie für Männer gelten.

2. Gleichberechtigung statt Gleichmacherei Unterschiede dürfen nicht einer ideologischen Gleichmacherei geopfert werden. Männer und Frauen haben das Recht, entsprechend ihrer individuellen Anlagen und Bedürfnisse zu leben.

3. Gleichberechtigung statt Frauenbeauftragte Gleichstellungsbeauftragte dürfen nicht nur Frauen sein. Das führt nicht zur Gleichberechtigung. Wo es Frauenbeauftragte gibt, muss es auch Männerbeauftragte geben.

4. Gleichberechtigung im Familienrecht Die Diskriminierung “Mama erzieht - Papa zahlt” nach einer Trennung muss abgeschafft werden. Kinder brauchen beide Eltern. Wir fordern das Wechselmodell als gesetzlichen Standard.

5. Gleichberechtigung bei der Elternschaft Frauen können bestimmen, ob sie Mutter werden wollen. Männer werden oft Vater gegen ihren Willen oder ohne es zu erfahren. Wir fordern Gleichberechtigung der Väter und das Recht auf Kenntnis der Vaterschaft.

6. Gleichberechtigung bei Bildungschancen Jungen erleben im Bildungssystem Nachteile. Mädchen und Jungen müssen gleichwertig gefördert werden.

7. Gleichberechtigung in der Arbeitswelt Männer dürfen bei Einstellung und Beförderung nicht aufgrund ihres Geschlechts benachteiligt werden.

8. Gleichberechtigung in der Wissenschaft Wissenschaft und Forschung müssen frei von geschlechterspezifischen Bevorzugungen und Benachteiligungen sein.

9. Gleichberechtigung vor der Justiz Gleiche Straftaten müssen unabhängig vom Geschlecht mit dem gleichen Strafmaß geahndet werden. Gegen weibliche Verdächtige muss genauso ermittelt werden wie gegen männliche.

10. Gleichberechtigung beim Gewaltschutz Auch Jungen und Männer werden Opfer häuslicher und sexueller Gewalt. Wir fordern gleichen Schutz für Jungen und Männer sowie Schutz vor falschen Gewaltbeschuldigungen.

11. Gleichberechtigung im Gesundheitswesen Die Erforschung, Prävention und Bekämpfung typisch männlicher Erkrankungen müssen gleichermaßen gefördert werden wie die typisch weiblicher Erkrankungen.

12. Gleichberechtigung in der öffentlichen Wertschätzung Männer erbringen genauso wie Frauen ihre Leistung für Familie und Gesellschaft. Das muss genauso gewürdigt werden.